Australien: Asylsuchende weiter in Gefahr

Proteste in Sydney gegen die Inhaftierung von Asylsuchenden außerhalb der Landesgrenzen
© Richard Ashen/Pacific Press/LightRocket/Getty Images

Die australische Praxis der Inhaftierung außerhalb der Landesgrenzen auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea kommt der systematischen Misshandlung hunderter Menschen gleich. Fortwährende Berichte über gewalttätige Übergriffe und der Tod eines iranischen Asylsuchenden zeigen das große Leid, das das Vorgehen Australiens verursacht.

Hunderte Flüchtlinge und Asylsuchende sitzen momentan auf der Insel Manus fest, wo sie gewalttätigen Übergriffen und Misshandlungen durch einige Akteure vor Ort ausgesetzt sind.

Setzen Sie sich für Flüchtlinge auf Manus ein! Read More …

Italien ist bereit, Geflüchtete und Migrant*innen in unmenschliche Haftzentren in Libyen abzuschieben

2. August

In Bezug auf die Neuigkeit, dass das italienische Parlament kürzlich für den Einsatz von Kriegsschiffen in libyschen Gewässern gestimmt hatte, welche die libysche Küstenwache dabei zu unterstützen sollen, Geflüchtete und Migrant*innen abzufangen und nach Libyen zu retournieren, sagte Amnesty International stellvertretende Europa-Direktorin Gauri Van Gulik:

„Die italienischen Behörden haben heute gezeigt, dass sie es für wichtiger befinden, Geflüchtete und Migrant*innen von ihren Küsten fernzuhalten, als deren Leben und Wohlergehen zu schützen.
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Lasst sie nicht ertrinken!

Menschenleben müssen an erster Stelle stehen! 2016 war das bisher tödlichste Jahr für Menschen, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen mussten.
Mehr als 4.500 Männer, Frauen und Kinder sind bei der Überfahrt mit nicht seetüchtigen oder völlig überfüllten Booten ertrunken oder verschwunden.

Dennoch haben die europäischen Regierungen die Anzahl der Schiffe weiter reduziert, die im Mittelmeer patrouillieren um in Seenot geratene Menschen zu retten. NGOs wurden mit der Aufgabe Leben zu retten alleine gelassen.

Online-Appell an Bundeskanzler Kern und Außenminister Kurz

Zum neuen Bericht, wie die EU Menschen auf der Flucht im Stich lässt. Read More …

China: Drohende Abschiebung nach Nordkorea

In China werden seit Mitte März acht aus Nordkorea geflüchtete Personen in Gewahrsam gehalten. Sollten sie nach Nordkorea abgeschoben werden, so drohen ihnen dort Verfolgung und andere schwere Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Inhaftierung, Verschwindenlassen, Folter und andere Misshandlungen oder gar die Hinrichtung.

Mehr Information und Online-Appell Read More …

#RESTART YOUR HEART

Es ist wieder an der Zeit, zu fühlen und zu handeln

Die Situation von Menschen auf der Flucht scheint unfassbar. Wir aber sagen: Sie ist lösbar.

Wir fordern von der österreichischen Regierung menschenrechtskonforme und gut organisierte Lösungen, damit geflüchtete Menschen auf direktem Weg in Sicherheit gelangen können. Wir fordern

  • regelmäßige Resettlement-Programme,
  • Erleichterung von Familienzusammenführung und
  • Studierenden-Visa und humanitäre Visa.

Packen wir es gemeinsam an! #RestartYourHeart!

Alle Informationen zur Kampagne

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Myanmar: Schwere Menschenrechtsverletzungen an ethnischen Minderheiten

Im Lager Sha It Yang leben mehr als 2.000 intern vertriebene Menschent. © Amnesty International

Angehörige ethnischer Minderheiten im Norden Myanmars sind Folter, außergerichtlichen Hinrichtungen, Entführungen und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen durch die Armee und bewaffnete Gruppen ausgesetzt. Dies dokumentiert ein neuer Amnesty-Bericht.

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Urgent Action – Guatemala: Vertriebene sitzen fest

Ungefähr 400 Personen aus Guatemala sitzen derzeit an der mexikanischen Grenze fest, nachdem sie per Gerichtsbeschluss aus ihrem Dorf vertrieben wurden. Sie leben in behelfsmäßigen Unterkünften und Zelten ohne angemessene Versorgung. Humanitäre Hilfe wird nur sehr spärlich geleistet. Babies, Kinder und ältere Menschen leiden unter Durchfall und Fieber. Online-Appell und mehr Information Read More …

Flüchtlingslager in Elliniko wurden geschlossen

Eines der drei Elliniko-Flüchtlingslager in Athen: das alte Flughafengebäude © Giorgos Moutafis/Amnesty International

Am 2. Juni wurden die drei Flüchtlingslager im Stadtteil Elliniko in Athen geräumt. Die Mehrheit der Flüchtlinge und Migrant*innen, die sich dort noch aufhielten, wurden mit Bussen in andere Lager gebracht. In den letzten Tagen vor der Evakuierung wurden die Lagerbewohner*innen endlich zu ihren besonderen Umständen befragt. Es ist jedoch immer noch unklar, ob alle Personen in Unterkünfte entsprechend ihrer Bedürfnisse gebracht wurden. Read More …